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Beantwortete Fragen

 

Lara fragt:

Lieber Simon,  
ich hatte schon viele Klarträume, das Steuern habe ich aber noch nicht ganz im Griff.
Kannst du mir Tipps geben, wie ich es schaffe, den Klartraum zielbewusst und konkret zu steuern?  

Liebe Grüsse aus Basel,

 

Lara

Simon antwortet:

Hallo Lara,

vielen Dank für deine Frage. Auch Klarträume haben ihr Eigenleben und eine gewisse Eigendynamik, das darf man nicht verschweigen. Ob bewusst oder unbewusst hängen wir oft an unseren Gewohnheiten des Wachlebens fest, auch wenn wir diese ja im Klartraum völlig abstreichen können. Dies könnte dich im Klartraum an deinen Zielen hindern.
Versuche alles los zu lassen und tauche in dieses völlige Freiheitsgefühl ein.

Eines könnte dir noch helfen: Schreibe die genaue Szene, den Ablauf auf einen Zettel. Lies dir diesen Klartraum, der so eintreten wird, immer wieder am Abend durch. Beschreibe hier alles sehr genau, die Umgebung, das Aussehen der Personen.
Visualisieren dann exakt diese Szene.
Das wird dir bei der Umsetzung  im Klartraum helfen.

Robert Waggoner hat hier einen schönen Vergleich genannt: Der Klartraum ist das Meer und wir als Oneironauten sind der Seemann, der das Schiff steuert. Ich finde dies ist ein sehr schöner Vergleich. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Segel setzen, du wirst deinen Ziel-Hafen defintiv erreichen!

Viele Grüße und klare Träume

Simon Rausch

Klartraum Seminarleiter, Autor, passionierter Klarträumer, School of Oneironautics

Annemarie fragt:

Was tue ich direkt nach Eintritt in einen Klartraum um ihn so gut wie möglich zu stabilisieren?

 

Annemarie

Simon antwortet:

Hallo Annemarie,

Mir half immer Hände reiben 🙂 Mein Geheimtipp: Übertrage die Verantwortung auf eine Maschine. In einem instabilen Klartraum hatte ich mein Handy in der Hand und dachte mir: „Hey, ich mache einfach das Handy für die Klarheit verantwortlich“ und mein KT wurde stabil.

Wieso? Im Wachleben ist man es gewöhnt, dass „Maschinen“ wie mein Handy zuverlässig funktionieren. Dies Erwartungshaltung an die Stabilität zu koppeln hilft immens den Klartraum zu stabilisieren.

Simon Rausch

Klartraum Seminarleiter, Autor, passionierter Klarträumer, School of Oneironautics

Dominik fragt:

Was denkst du, wird der Klartraum evtl. irgendwann in der Psychotherapie Anwendung finden?

 

Dominik Wolf

Simon antwortet:

Hallo Dominik,

ja, davon bin ich absolut überzeugt. Gerade in den letzten Jahren hat die Klartraumforschung in Deutschland stark zugenommen. Da ist es nach meiner Meinung nur eine Frage der Zeit, bis das Klarträumen in der Psychotherapie von der breiten Masse angenommen wird.

Ich glaube zwar nicht, dass Klarträumen selbst zum „Mainstream“ wird, aber im Therapiebreich wird das Klarträumen noch viel Beachtung finden.

Simon Rausch

Klartraum Seminarleiter, Autor, passionierter Klarträumer, School of Oneironautics

Harald fragt:

Ich hatte leider bis jetzt nur 2 Klarträume. Einen als Kind und einen jetzt mit 40 J.
Ich wurde beide Male einfach so klar.
Meine Frage richtet sich aber generell an Träume:
Ist es bei anderen so wie bei mir, daß ich im Traum nie merke das ich gehe. Also eher schwebe oder so.
Ich kann mich nicht erinnern jemals meine Füße gesehen zu haben. Bei diversen Ortswechsel überbrücke ich die Strecke dazwischen immer sehr schnell.

Vielen lieben Dank,

Harald Moser (40)

Simon antwortet:

Hallo Harald,

das ist eine spannende Frage, die ich dir gerne beantworte. Aus meiner Traum- und Klartraumerfahrung gehört das Gehen fundamental dazu und wird in den Träumen auch meist korrekt simuliert. Du scheinst da eine Ausnahme zu sein, was für dich aber eine geniale Möglichkeit eröffnet: Du hast dadurch einen „Trigger“, durch den du Klarträume auslösen kannst. Man könnte dazu auch DreamSign (Traumzeichen) sagen.
Das ist dein persönliches Signal, wleches dir zeigt, dass du gerade träumst! Diesen Vorteil hat nicht jeder!

Wie nutzt du deinen persönlichen Trigger? Ganz einfach: Am Abend suggerierst du dir „Sobald ich schwebe und nicht gehe, erkenne ich, dass ich träume!“
Andere Formulierungen, die dir besser „von der Zunge gehen“ sind natürlich auch möglich.

Zusätzlich kannst du am Tag auch immer wieder darauf achten, ob du wirklich gehst oder schwebst. Dadurch lenkst du die Aufmerksamkeit deines Bewusstseins auf eine Tätigkeit, die bei dir schon so automatisch ist, dass du es sogar im Traum nicht mehr machst.
Richtest du aber am Tag deinen Fokus deines Bewusstseins auf diesen Vorgang, wirst du auch im Traum daran denken und erkennen, dass du träumst!

Simon Rausch

Klartraum Seminarleiter, Autor, passionierter Klarträumer, School of Oneironautics