Traumerinnerung verbessern – Techniken, Tipps & Tricks

Traumerinnerung verbessern – ein Thema das vielen Klarträumern Schwierigkeiten beschert. Eine gute Traumerinnerung ist der Grundstein um überhaupt das Klarträumen erlernen zu können.
In diesem Beitrag finden Sie viele praktische Techniken, Tipps und Tricks um Ihre Traumerinnerung zu verbessern.

 

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Traumerinnerung verbessern – Allgemein

Träumen einen hohen Stellenwert geben.

Diese Aufgabe gilt es zu erfüllen. Haben Sie dies geschafft, steigt die Traumerinnerung und Sie werden sich ohne viel Arbeit an Ihre Träume erinnern. Die folgenden Tipps werden den Stellenwert Ihrer Träume erhöhen.

Folgende allgemeine Tipps helfen Ihnen, Ihre Traumerinnerung zu verbessern:

  • Führen Sie ein Traumtagebuch, in welches Sie all Ihre Träume notieren. Auch wenn Sie sich zu Beginn an keinen Traum erinnern, notieren Sie, wie Sie geschlafen haben. Alleine die Absicht, dass Sie Ihre Träume festhalten wollen, wird Ihre Traumerinnerung verbessern.
  • Legen Sie ihr Traumtagebuch griffbereit neben Ihr Bett. Viel Bewegung nach dem Erwachen löst traumlöschende Mechanismen aus. Daher sollte das Traumtagebuch direkt neben Ihrem Bett auf Sie und Ihre Träume warten.
  • Sie können Ihre Träume auch mit einem Diktiergerät festhalten. So können Sie, ohne die Augen zu öffnen, Ihre Träume schnell festhalten.
    Schreiben Sie diese aber dennoch nieder – die Arbeit die Sie investieren, spiegelt den Stellenwert wieder, den Sie Ihren Träumen geben.
  • Fertigen Sie Zeichnungen / Skizzen / Lagepläne zu Ihren Träumen an.
  • Lassen Sie sich sanft wecken und vermeiden Sie laute Wecktöne – diese lösen ebenso traumlöschende Mechanismen aus.
  • Schreiben Sie Ihre Träume direkt nach dem Erwachen auf! Gerne ist man versucht, sich nocheinmal „umzudrehen“ und weiter zu schlafen – egal wie überzeugt Sie sind, dass Sie sich später noch an Ihren Traum erinnern – er wird vergessen sein! Darum: Sobald Sie sich an einen Traum erinnern, schreiben Sie ihn ohne Umschweife auf.
  • Schlafen Sie so viel wie möglich. Je länger Ihre Nacht dauert, desto mehr REM-Phasen (eine der 5 Schlafphasen) durchlaufen Sie. Die REM-Phase ist die haupt (Klar)Traumphase. Zusätzlich wird mit dem Fortschreiten des Schlafes die REM-Phase immer länger.
  • Setzen Sie sich eine bestimme Anzahl an Träume als Ziel. Ziele motivieren und steigern Ihre Traumerinnerung.
  • Tauschen Sie sich mit anderen Menschen über Ihre Träume aus. Teilen Sie ihre spannenden Abenteuer! So wird das Thema „Träume“ in Ihrem Leben presenter – Sie zeigen, dass Ihnen das Thema wichtig ist und am Herzen liegt.
  • Wenn Sie aus einer REM-Phase oder direkt danach aufwachen, ist die Traumerinnerung am besten. Lassen Sie sich zu Beginn, um die Traumerinnerung in Schwung zu bringen, aus einer REM-Phase wecken. Mit dieser einfachen Formel können Sie sich (ungefähr) aus einer der letzten und damit längsten REM-Phasen wecken lassen:

    Weckzeit = Aktuelle Uhrzeit + geschätzte Einschlafdauer + (4 x 90 Minuten)

  • Notieren Sie jedes noch so kleine Detail! Egal wie unwichtig es Ihnen erscheint, lassen Sie nichts weg!
  • Zensieren Sie nicht! Nur Sie (oder von Ihnen auserwählte Personen) sollten Ihr Traumtagebuch lesen! Wenn Sie einmal zensieren, wird Ihre Traumerinnerung schnell sinken!

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Traumerinnerung verbessern – Vor dem Einschlafen

Wenden Sie diese Tipps und Tricks direkt vor dem Schlafen an, um Ihre Traumerinnerung zu verbessern:

  • Dunkeln Sie Ihr Schlafzimmer ab! Sonnenlicht kann Sie zu früh wecken und beendet zusätzlich die Melatonin-Produktion in Ihrem Körper – Melatonin ist wichtig für guten und gesunden Schlaf.
    Alternativ können Sie auch eine Schlafmaske tragen.
  • Kein Koffein! Wer wenig schläft, träumt wenig.
  • Kein übermäßiger Alkoholkonsum! Alkohol unterdrückt die REM-Phase, die haupt (Klar)Traumphase. Man träumt zwar auch in den anderen 4 Schlafphasen – dennoch sollte man für eine gute Traumerinnerung auf übermäßigen Alkoholkonsum verzichten.

    Dont‘ drink and dream!

  • Kein Fernsehen oder Handykonsum 2 Stunden vor dem Schlafen! Die Blauanteile des abgegebenen Lichtes sagt Ihrem Körper, dass es jetzt Zeit ist, wach zu sein.
    Ist dies garnicht umsetzbar, besteht die Option, über diverse Apps die Blauanteile des Lichtes herauszufiltern.
  • Beschäftigen Sie sich direkt vor dem Schlafen mit Träumen / Klarträumen. Lesen Sie in Klartraumbüchern oder blättern Sie in Ihrem Traumtagebuch, falls schon Einträge vorhanden sind.
  • Wenden Sie die Autosuggestions-Technik an und suggerieren Sie sich, dass Sie sich heute Nacht an Ihre Träume erinnern. Beispielsuggestionen können lauten:

    „Wenn ich heute Nacht wach werde, erinnere ich mich an meine Träume!“
    „Heute habe ich eine gute Traumerinnerung!“

    Sie können sich auch suggerieren, dass Sie nach einer REM-Phase direkt aufwachen wollen.

  • Schreiben Sie eine der oben genannten Suggestionen mit einem dicken Filzstift mehrmals auf ein Blatt Papier. Lesen Sie sich Ihr Ziel mehrmals durch / laut vor und gehen Sie direkt danach schlafen.

Traumerinnerung verbessern – Nach dem Aufwachen

Nachdem Sie aufgewacht sind, helfen Ihnen folgende Tipps Ihre Traumerinnerung zu verbessern:

  • Halten Sie Ihre Augen geschlossen! Gehen Sie mehrmals in Gedanken das durch, an was Sie sich erinnern. Öffnen Sie Ihre Augen und schreiben Sie alles sofort nieder!
  • Vermeiden Sie grelles Licht und (wie bereits erwähnt) übermäßige Bewegungen nach dem Erwachen. Diese lösen traumlöschende Mechanismen aus.
  • Nehmen Sie sich (gerade am Anfang) mindestens 5 Minuten Zeit, um sich nach dem Erwachen an Ihre Träume zu erinnern.
  • Ändern Sie Ihre Position im Bett: Wechseln Sie von der linken Seite zum Rücken und zur rechten Seite (oder auch auf den Bauch, falls Sie ein Bauschläfer sind – es soll hier niemand ausgegrenzt werden)

    Nehmen Sie sich in jeder Position 2-3 Minuten Zeit und versuchen Sie sich an einen Traum zu erinnern. Dieser Trick fördert sehr oft ganze Träume schlagartig zu Tage.

  • Was ist in den letzten 3 Tagen Wichtiges / Besonderes oder Ungewöhnliches in Ihrem Leben passiert? Könnten Sie davon geträumt haben?
  • Welche Gefühle spürten Sie direkt nach dem Erwachen? Was assozieren Sie damit?
  • Erinnern Sie sich an einen Traumfetzen (ein Wort, eine Situation, eine Person oder ein Gegenstand), stellen Sie sich folgende Fragen:
    Was assoziiere ich damit?
    Was fällt mir dazu spontan ein?

    Was könnte danach oder davor passiert sein?
  • Fällt Ihnen kein Traum ein, üben Sie eine gewohnte Tätigkeit aus, bei welcher Sie nicht nachdenken müssen. Genau in solchen Momenten, in denen der Kopf frei ist und alle geistigen Barrieren verschwinden, lösen sich Träume aus Ihrem Unbewussten in das Bewusste.

    Dies kann beim Zähneputzen am Morgen, beim Sport oder beim freien Kritzeln von Zeichnungen auf einem Block passieren.

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