WILD – Wake Induced Lucid Dream

Klarträumen lernen: Klartraum Seminar

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WILD steht für „Wake Induced Lucid Dream“, was frei übersetzt „aus dem Wachzustand in den Klartraum“ bedeutet. Durch diese effektive Technik können Sie fast jede Nacht Klarträume erleben. Erfahren Sie auf dieser Seite, welche Voraussetzungen Sie benötigen und wann Sie WILD am besten anwenden.

Beim WILD versucht man, sein Bewusstsein während des Einschlafens wach zu halten. Man täuscht hierzu vor, bereits eingeschlafen zu sein. Es gilt eine schmalen Grat zu meistern:
Sie müssen wach und bewusst genug sein, um nicht einfach normal einzuschlafen, aber entspannt und unbewusst genug, damit Ihr Körper den Einschlafprozess überhaupt einleitet.

Schlägt man in die eine oder andere Richtung zu sehr aus, bricht man so das „Wake Back To Bed“ ungewollt ab.

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WILD Voraussetzungen

Generell wird die WILD-Technik gerne als „schwierige Technik für Anfänger“ beschrieben. Dies liegt an gewissen Voraussetzungen, die Sie für einen erfolgreichen WILD benötigen. Sind diese schwach ausgeprägt oder nur teilweise vorhanden, kann einem die WILD schwerer fallen oder gar nicht gelingen.

Nicht jede Technik ist für jeden Klarträumer geeignet. Es kann also sein, dass dies einfach nicht Ihre Technik ist.

Welche Voraussetzungen sollten Sie also mitbringen?

 

Feines Körpergefühl

Beim WILD ist ein feines Gefühl für seinen Körper eine Grundvoraussetzung. Um erfolgreich die Schlafparalyse einzuleiten, muss man kleine Veränderungen des Körpers wahrnehmen und dementsprechend agieren.

Besitzt man diese Fähigkeit nicht, signalisiert man seinem Körper unbewusst, dass man noch wach ist. Dadurch bricht man den WILD ungewollt ab.

 

Fähigkeit zur Visualisierung (Vorstellungskraft)

Besonders Hilfreich für WILD ist die Fähigkeit zur Visualisierung. Es sollte Ihnen also leicht fallen, ein Bild vor Ihrem geistigen Auge klar sehen zu können. Die beim WILD auftretenden hypnagogen Halluzinationen (Farben, Formen und Muster) verdichten sich im Verlauf des WILD immer mehr und formen die Traumszene.

Habe Sie also einen „guten Draht“ zu Ihrem geisten Auge, wird Ihnen dieser Anschnitt leichter fallen.

 

Kurze Einschlafdauer

Je länger Sie brauchen um einzuschlafen, desto schwieriger wird Ihnen WILD fallen. WILD ist zum Großteil vom Körpergefühl abhängig, es ist ein Vorgang „aus dem Bauch heraus“ und keine „Kopfsache“.
Je länger Sie also zum Einschlafen brauchen, desto wahrscheinlicher wechselt man vom Bauchgefühl zur Logik – man denkt zu viel nach und verkrampft so unbewusst.

Zusätzlich ist der Übergang vom Wachen in den Klartraum kürzer, je schneller Sie einschlafen. Je kürzer die Einschlafdauer beim WILD, desto weniger Zeit ist vorhanden um Fehler zu machen.

 


Einschlafvorgang Vergleich

Um WILD verstehen und anwenden zu können, müssen wir uns den Einschlafprozess beim normalen Einschlafen und bei der WILD-Technik ansehen:

Normales Einschlafen

Jede Nacht wird beim Einschlafen zuerst unser Geist unbewusst, danach schläft unser Körper ein.

Einschlafen beim WILD

Beim WILDen gilt es, den Geist auf einem so geringen Aktivitätslevel zu halten, dass der Körper den kompletten Einschlafprozess einleitet. Bei der WILD-Technik kann dies am Anfang etwas schwer fallen – oft schläft man unbewusst ein (Geist ist zu inaktiv) oder man hält sich wach (Geist ist zu aktiv), was den Einschlafprozess des Körpers verhindert.

Fragen zu WILD?


WILD Anleitung

1. Entspannen

Entspannen Sie sich und Ihren Körper. Spannen Sie dazu Ihre Muskeln an und lösen Sie diese nach wenigen Sekunden. Am entspanntesten sind Sie nach einigen Stunden Schlaf, daher wird Ihnen WILDen am Morgen leichter fallen als am Abend. Kombinieren Sie daher WILD am besten mit WBTB.

2. Geist herunterfahren

Ihr Geist muss beim WILD ebenso wie Ihre Muskeln entspannt sein. Der Trick ist, Ihre Aktivitäten so gering wie möglich zu halten, ohne einzuschlafen. Wiederholen Sie dazu ein Mantra Ihrer Wahl, wie z.B. „Ich steige jetzt bewusst in den Traum ein!“ oder alternativ können Sie auch einfache Rechenaufgaben lösen. So bleibt Ihr Geist aktiv genug, um nicht unbewusst einzuschlafen.

3. Der Einstieg

Beim WILD-Vorgang können hypnagoge Halluzinationen auftreten:

  • Falsches Körpergefühl
  • Farben, Formen, Muster, allgemeine Halluzinationen
  • Phantomgeräusche
  • Lähmung der Muskulatur

Diese sind völlig ungefährlich und treten jede Nacht mehrmals auf – Ihr Geist ist beim normalen Einschlafen dabei einfach nicht mehr wach. Versuchen Sie nicht einzugreifen und bleiben Sie entspannt.

Die visuellen Halluzinationen werden sich immer weiter verdichten und irgendwann die Traumszene formen – jetzt können Sie direkt in den Traum einsteigen. Hier kann es passieren, dass Sie die Klarheit verlieren – in der Regel steigen Sie aber direkt in den Klartraum ein.

WILD erleichtern!

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